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Von Beethoven bis Woodstock und Pink Floyd

Meldung vom 03/30/2017

Zum 14. Mal „Klasse Klassik Sommer“: „Liebe & Revolution“ im großen Zirkuszelt auf der Friedberger Seewiese

„Liebe & Revolution“ - Zeit für Größe – und große Gefühle! Kaum ein Klassik-Crossover-Programm der Neuen Philharmonie Frankfurt vereint so viele große bekannte und großartige Rock-Titel mit packender Klassik – mit dem Zeug zum Festival-Maßstab. Darauf dürfen sich die Musikfreunde bei der 14. Ausgabe des „Klasse Klassik Sommer“ in Friedberg freuen, veranstaltet am 25. und 26. August (jeweils 20 Uhr) im Großen Zirkuszelt auf der Seewiese wie immer von der OVAG, der Stadt Friedberg und der Sparkasse Wetterau.

Das Logo für dieses Konzert drückt schon einiges aus: Wenn der kultmäßige Woodstock-Vogel auf einer Kanone sitzt, steht die Kanone für ganz etwas anderes. Nämlich für den enormen Druck und Schub, den die großartigen Titel dieses Programms entfalten. Ein Programm, konzipiert vom künstlerischen Leiter der Neuen Philharmonie Frankfurt, Dr. Ralph Philipp Ziegler, der wie immer mit Witz, Elan und Sachverstand durch den Abend führen wird.

Ein dreieinhalbstündiges Programm natürlich auch mit einer der ganz großen Hymnen des Woodstock-Festivals. Die Kanone zeigt aber ebenso das revolutionäre Ethos, das im 18. und 19. Jahrhundert die Demokratiebewegungen mittrug. Ludwig van Beethovens grandiose „Egmont“-Ouvertüre klingt genauso glänzend nach Heldentum und Frieden, wie Hector Berlioz‘ ursprünglich als Revolutionsmarsch geschriebener „Marche au supplice“, der als „Gang zum Schafott“ in regelrecht kinomäßiger Drastik eine nicht wirklich menschenfreundliche Erfindung der Revolutionsepoche glossiert.

Vor so viel geballter Geschichte stehen ganz, ganz große Titel der jüngeren Zeit, die Revolte und Freiheit feiern, wie „Sledge Hammer“ oder „Stairway to Heaven“ beispielsweise.
Keine Crossover-Show der Neuen Philharmonie Frankfurt umfasst so viele Kult-Gitarrensoli wie dieses Programm – eine regelrechte Galerie von Kabinettstückchen und epischen Meisterwerken – gekrönt von einer musikalischen Fiktion höchsten Ranges: Pink Floyds „Shine on, you crazy Diamond“, orchestral ins Monumentale entfaltete Sphärenmusik als Symbol einer ganzen Epoche. Ganz klar, dass im Finale die Hymne der Generation zündet, von denselben Künstlern geschaffen und selbstredend authentisch mit Kinderchor intoniert: „We don’t need no education“.

Die Neue Philharmonie Frankfurt, die regelmäßig Künstler wie David Garrett, Peter Gabriel oder Deep Purple begleitet, steht bei „Liebe & Revolution“ unter der Leitung ihres ständigen Gastdirigenten Jens Troester. Als klassische Sopranistin ist Julia Sukmanova zu erleben, die sonst in Häusern wie der Hamburgischen Staatsoper auf der Bühne steht. Karsten Stiers und Achim Dürr rocken als erprobte Crossover-Vokalisten impulsiv und kraftvoll das Friedberger Zirkuszelt.

Eintrittskarten zwischen 20 und 32 Euro bei der OVAG in Friedberg in der Ludwigstraße 27 – 29), der Sparkasse Oberhessen, unter der Rufnummer 06031 6848 1113, im Internet unter www.adticket.de und bei allen Vorverkaufsstellen.

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